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Gründungsgeschichte
Im Protokollbuch von 1974 des TVT Treffelhausen ist zu lesen, dass eine Tennisabteilung gegründet werden soll.
Die Sparte soll zunächst als eine Unterabteilung Tischtennisabteilung geführt werden, vorläufiger Leiter wird das
Vereinsmitglied
KURT KAISER
.
Die erste Zusammenkunft war für Oktober 1974 angesetzt, dabei wurde festgelegt, dass zunächst nur Einwohner
der Einheitsgemeinde Böhmenkirch aufgenommen würden.
Immer, wenn ein paar Gleichgesinnte zusammenkommen, planen sie irgendetwas Bleibendes. So auch das Häuflein
Sportler, die sich für Tennis starkmachen wollten.Da der frisch gerichtete Hartplatz gleich neben dem Clubhaus schon
mit Feldlinien für Einzel und Doppel Spiele ausgestattet war, ein Sponsor aus der Gemeinde Treffelhausen schon Netz
und Spannpfosten gestiftet hatte, musste nur noch jemand gefunden werden, der Tennis spielen konnte und zugleich
Verantwortung übernehmen würde mit Planung und Aufbau einer Tennisabteilung.
Dies alles musste zunächst abgesegnet werden mit der Vorsandschaft des Turnvereins, denn die Tennisabteilung,
die neu ins Leben gerufen werden sollte, musste eine Abteilung des TVT werden.
Die Idee war geboren, die Ausführung angestrebt und nun musste nur noch die Person gefunden werden,
die die Grundidee zur Gründung der der Tennisabteilung und eventuell auch die Einführung in die ersten Grundschläge
übernehmen würde.
Per Zufall wurde Frau
POPPE
 während der Arbeitszeit in ihrer Firma angesprochen, ein Tennisspieler würde gesucht,
um eine Tennisabteilung aufzubauen. Als sie sagte ihr Mann könne Tennis spielen, nahm das Schicksal seinen Lauf.
Hr. POPPE
vom Vorstand des TVT zu einer Ausschusssitzung eingeladen um sich vorzustellen und den Gedanken
der Gründung einer Tennisabteilung zu untermauern.
Nachdem über die Hauptversammlung am 01.03.1975 der Gründung einer Tennisabteilung Zustimmung gegeben worden
war, trafen sich die “ANHÄNGER DES WEISEN SPORTS” im Frühjahr im Clubhaus, um einige grundsätzliche Dinge
zu klären. Bedingt durch die Belegung des Hartplatzes durch das Training der Handballmannschaften,
Männer, Frauen, Jugend usw. alle Trainingseinheiten waren logischerweise in den Abendstunden, weil ja viele berufstätig
eben in diesen Mannschaften spielten, blieben für die Tennisspieler recht wenig Stunden zur Verfügung.
Ein Spielplan musste aufgestellt werden, in dem alle Spielerinnen und Spieler zu ihrem Recht kamen. Um sich besser
und effektiver verabreden zu können, wurde recht bald ein Telefonverzeichnis angelegt und so konnte man sich schneller
für die übrigen freien Stunden verabreden.
Natürlich gab es auch Unstimmigkeiten. Es wurde bemängelt, dass in den Abendstunden die Flutlichtanlage benutzt wurde.
Um diesen kleinen Ärger aus dem Weg zu gehen, wurde seitens der Tennisspieler sofort ein Sonderbeitrag als sogenannte
Lichtentschädigung bezahlt.
Auch hatte ein Spaßvogel kurzerhand einmal das Tennisnetz ”entwendet”, aber nach kurzer Zeit war es plötzlich wider
aufgetaucht und der Übungsbetrieb konnte fortgesetzt werden.
CHRONIK
In den Jahren 1975 bis 1978 war die Tennisabteilung inzwischen auf die stattliche Zahl von 52 Spieler angewachsen.
Zeitweilig war auch ein Trainer gefunden worden, der den Mitgliedern Unterricht erteilte.Doch diese Möglichkeit scheiterte
recht bald, da zu wenig aneinanderhängende Stunden zur Verfügung standen und somit der Trainer nicht ausgelastet
werden konnte, die Anfahrt musste sich schon lohnen.
Im Sommer 1978 war ein Mitglied der Tennisabteilung im Urlaub recht aktiv gewesen und hatte auf einen Ascheplatz gespielt.
Völlig begeister von dem neuen Spielgefühl auf ”SAND” bekniete er den Abteilungsleiter, doch Ascheplätze zu bauen.
Das Spielgefühl auf Sandplätze wäre unbeschreiblich, zudem würden Knie und Gelenke geschont. Kurzum,
die Abteilung käme nicht um den Bau einer Tennisanlage herum.
EIGENE TENNISANLAGE
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Tennisabteilung wurden dann die Gedanken allen Spielern unterbreitet,
nachdem im kleinen Kreis schon Grundgedanken ausgiebig beraten und ausdiskutiert worden waren.
Eine eigene Satzung musste erstellt werden, damit überhaupt ein Beitrag für die nun eigenständige Abteilung erhoben
werden konnte. Anzahl von “freiwilligen” Arbeitsstunden wurde festgelegt, alle derzeitigen und neu aufzunehmende Mitglieder
mussten sich schriftlich verpflichten, einen Baustein in die zu erstellende Anlage einzubringen, damit wir dem Hauptverein
nicht mit leeren Händen entgegentreten müssten.
So gerüstet wurde dem Vorstand der Gedanke vom Bau einer Tennisanlage vorgetragen.Unter anderem war zu hören,
das die TG in Böhmenkirch Tennisplätze bauen wollte. So erhielt die Tennisabteilung des TVT stark Unterstützung durch die
Vereinsführung inder an die Gemeindeverwaltung der Antrag gestellt wurde, die in Böhmenkirch geplanten Tennisplätze
sollten nach Treffelhausen verlegt werden, da hier bereits ein Tennisplatz vorhanden war und auch schon eine Tennisabteilung
gegründet war.
Bei einer Anfrage seitens der Vereinsführung des TVT an Bürgermeister LENZ erhielt man die Antwort, in Böhmenkirch im
neuen Sportgelände würde lediglich die Grünfläche für Tennisplätze mit eingeplant, jedoch derzeit nicht gebaut.
Dank hervorragender Kontakte war auch schon ein Architekt gefunden, der Erfahrung hatte mit dem Bau von Tennisplätzen und
so konnten dem Gemeinderat von Böhmenkirch in einer Sitzung im OKTOBER 1978 das Anliegen des Turnvereins
unterbreitet werden.
Da die Zeit drängte und das Bauvorhaben unverzüglich den entsprechenden Behörden und Ämtern vorgelegt werden musste,
erklärte Bürgermeister LENZ die kurzfristige Vorlage damit, dass eben zur Erlangung der entsprechenden Zuschüsse die
Pläne recht bald dem Landessportbund vorgelegt werden sollten.
DER TENNISSPORT BOOMT
Durch entsprechende Werbung im Verein und im Gemeindeblatt von Böhmenkirch , war die Mitgliederzahl der Tennisabteilung
auf 72 Interessenten gestiegen. Alle hatten sich verpflichtet, einen finanziellen Beitrag zur Erstellung der Anlage zu leisten.
So konnte der damalige Abteilungsleiter
J.POPPE
bei einem Kostenvoranschlag von ca. 80.000 DM für 2 Sandplätze einen
Eigenanteil der Mitglieder in Höhe von 13.000 DM anbieten. Da der Architekt
selber noch begeisterter Tennisspieler war, er würde auf seine Honorare
verzichten, und Bürgermeister LENZ einen Beitrag der Gemeinde als
Obergrenze von zehn Prozent der Gesamtkosten in Aussicht gestellt hatte,
zu damaliger Zeit auch problemlos Gelder aus Lotto und Totto Mitteln über
den Landessportbund zu erhalten waren, hörte sich die ganze Angelegenheit
sehr vielversprechend an.
Über die Gemeinde wurde dem TVT das Gelände an der Westgrenze des
schon bestehenden Großfeldes zur Verfügung gestellt.
Da der Architekt
JOSEF FISCHER
, unterstützt von seiner technischen
Zeichnerin
HELGA KAISER
aus Schnittlingen(inzwischen verheiratete
Fr. Biegert) hervorragende Arbeit zu dem Vorhaben geleistet hatten, konnten
alle Pläne innerhalb kürzester Zeit der Baubehörde auf dem Landratsamt
Göppingen vorgelegt werden.Wie schon gesagt war Eile geboten. Die
notwendigen Behördengänge und die damit verbundenen Schwierigkeiten
mussten überwunden werden. Außerdem wollten ”WIR” Tennisspieler noch in
den verbleibenden Monaten im Jahr 1978 mit dem Rohbau anfangen.
Das Gelände sollte nach Möglichkeit begradigt werden. Dann sollte entlang der Hecke an der Nordseite das Kunststoffrohr
für die notwendige Wasserleitung frostsicher verlegt werden.
ENGAGEMENT DER FREIZEIT SPORTLER
Und hier zeigte sich wieder einmal, was begeisterte Menschen alles auf die Beine bringen können.Organisiert wurde in alle
Richtungen, der eine lauschte hier und der nächste horchte dort, alles im Interesse der Tennisabteilung. So war plötzlich
in Erfahrung gebracht, dass in Geislingen eine ältere Baubaracke zum Abbruch bereitstünde.
Wie selbstverständlich wurde diese Baracke von Helfern der Tennisabteilung abgebrochen
und die noch verwertbaren Teile als Bauhütte am oberen Bereich der zu erstellenden
Tennisplätze aufgestellt. Eine ortsansässige Baufirma hatte für den Transport kostenlos
den notwendig großen LKW zur Verfügung gestellt, den Rest erledigten die Männer der
Tennisabteilung. In einem Artikel der Geislinger Zeitung war zu lesen, dass in Treffelhausen
Tennisplätze gebaut werden, alle Genehmigungen waren vorhanden.Nach der Winterpause im Mai 1979 konnte mit den
Arbeiten begonnen werden. Ganz besonders erwähnt werden muss aber, dass sich neben Bürgermeister LENZ auch andere
einflussreiche Bürger der Gesamtgemeinde für eine Beschleunigung der Genehmigung des Bauvorhabens eingesetzt haben.
Der Einsatz hat sich ausgezahlt und so konnte der Arbeitsdienst wie geplant in die Wege
geleitet werden.In nur drei Monaten erstellten die Damen und Herren eine Anlage, die in
aller Munde Anerkennung bekam.Es müssen hier nochmals die Zahlen genannt werden,
die als
freiwillige Arbeitsstunden
 abgeleistet wurden. Alle Mitglieder hatten sich
verpflichtet 30 Arbeitsstunden abzuleisten. Die Buchführung sah aber so aus, dass von den
Herren insgesamt 1800 Arbeitsstunden geleistet wurden, von den Damen 415 Stunden.
In der alten Vereinszeitung im Jahresrückblick konnte man lesen, dass die Herren
K.Binder, W.Hofmann, W.Holub, G.Kaiser, K.Kaiser, J.Poppe, H.Riegert, J.Seebacher,
G.Seidel, A.Wörner und B.Ziller
jeder mehr als 60 Arbeitsstunden geleistet haben.
Die Spitze war 257 Stunden! Dies ist deshalb besonders erwähnenswert, da doch die
nachgewiesenen Arbeitsstunden seitens des WTB auch abgerechnet werden konnten und
somit sich der Zuschuss von WTB erheblich erhöht hat. Wie schon vorher erwähnt, wurde in die verschiedensten Richtungen
organisiert.So musste z.b. die Süd-Ost-Ecke erheblich mit schwerem Unter-
baumaterial aufgefüllt werden und wo sich ein LKW mit entsprechendem
festem Bauschutt sehen ließ, wurde er umgeleitet nach Treffelhausen und so
konnten die notwendige Höhe erreicht werden ohne besondere Kosten.
Ebenso hatte die Tennisabteilung riesiges Glück, dass das AEW zum damaligen
Zeitpunkt gerade vermehrt Dachständer abmontierte und die Stromanschlüsse
über Erdkabel verlegt wurden. Diese Dachständer waren und sind bis heute
noch ausgezeichnete Pfosten für die Umzäunung,auch sie sind uns kostenlos
überlassen worden und somit wurde Kostenvoranschlag nicht überschritten.
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Am Sonntag, den 29.Juli 1979 konnte dann bei strahlendem Sonnenschein die Anlage ihrer Bestimmung übergeben werden.
PLATZEINWEIHUNG 1979
Die Bedeutung dieser neuen Sportanlage, die für alle interessierten Tennisspieler der Gesamtgemeinde Böhmenkirch
geschaffen worden war, unterstrichen Bürgermeister LENZ, Ortsvorsteher Bulling und auch TVT Vorstand Lorenz Gärtner in
ihren Grußworten bei der Einweihungsfeier.
Die Hauptakteure haben in einem kurzen Schaukampf die Plätze eingeweiht und zur weiteren Verwendung der Bestimmung
übergeben.Durch die Schaffung dieser zwei Sandplätze waren die Grundvoraussetzungen geschaffen worden, dass man
an Spielen in der Verbandsrunde des WTB teilnehemen konnte.Aber bis dahin sollte es noch ein längerer Weg werden.
Natürlich waren alle Damen und Herren, während dieser neuen Tennissaison voller Begeisterung bei der Sache und so wurde
erstmals eine Rangliste aufgestellt.Es zeigte sich aber bedingt durch den Auslosungsmodus, dass diese Rangliste nicht auf
allen Plätzen der tatsächlichen Spielstärke der Mitglieder entsprach. Aber der Anfang war gemacht und das war die
Hauptsache. Anreiz zur Verbesserung der Ranglistenplätze war gegeben und durch Forderungsspiele innerhalb der Tennis-
Abteilung wurde natürlich auch der Spielbetrieb gesteigert.
SPORTLICHE AKTIVITÄTEN
Der Mitgliederstand am Ende des Jahres war auf 80 angewachsen und hatte zur Folge, das zunächst einmal von der
Abteilungsleitung in Übereinstimmung mit dem Ausschuss ein befristetet Aufnahmestopp
beschlossen wurde. Ohne Training kann keine Leistungssteigerung erreicht werden. Diese
altbekannte Tatsache stachelte die Tennisspieler in der neuen Saison natürlich an.
So wurde für alle Interessenten ein Trainer bestellt, gleichzeitig wurden Freund-Schaftspiele
organisiert, um eben diese Leistungssteigerung auch zu testen.
Auch die Damen knüpften erste Kontakte zu Nachbarvereine in Söhnstetten und Bartholomä
Da bisher nur wenig Jugendliche und auch Kinder der Tennisabteilung
angehörten, wurde im Ausschuss beschlossen, die Nachwuchsarbeit
verstärkt zu fördern. Jede sportliche Abteilung hat nur dann eine
Zukunft, wenn ausreichend Nachwuchs vorhanden ist und auch
gefördert wird. So wurden Schnupperstunden angeboten unter An-
leitung von Spielern und Spielerinnen der Abteilung. Bei genügend
Interesse war vorgesehen, für eine entsprechende Anzahl von
Trainingseinheiten einen Trainer zu verpflichten. Als besonderen Anreiz
beschloss der Ausschuss der Tennisabteilung, einen Teil der Kosten
für die Kinder und Jugendlichen zu übernehmen.
Wie zu erwarten war, reichte den Herren der Tennisabteilung bald nicht mehr das Kräftemessen innerhalb der TVT.
Auch die Freund-Schaftspiele befriedigten die Herren nicht mehr. So wurde für die kommende Saison eine Herrenmannschaft
bei dem WTB gemeldet. Im Jahr 1982 traten dann die Kämpfer erstmals offiziell in Erscheinung und wir werteten es schon
als Erfolg, dass von 4 Spielen auf Anhieb zwei gewonnen werden konnten. Die schlimmste Erinnerung hatten alle Spieler
an die Anlage in Holzheim, als bei glühender Hitze auf dem Gummibodenbelag gespielt wurde. Zur Abkühlung standen nur
ein paar Eimer Wasser bereit, ein Platz mit Gummiboden braucht ja keine Wasserleitungen. Das ein reger Betrieb auf der
Tennisanlage war, belegen die Zahlen der offiziellen Verbands-
spiele, der Freund-Schaftspiele und der vereinsinternen Meister-
schaften. An genau 12 Wochenenden waren die Plätze durch
solche Veranstaltungen belegt.Auch sind vermehrt Ranglisten-
spiele durchgeführt worden, wollten doch alle bei den Verbands-
spielen weiter in der Rangliste nach oben kommen. In all den
Jahren war die Abteilungsleitung bemüht, die Plätze im Frühjahr
in eigener Regie und somit kostengünstig herzurichten. Bedingt
durch schlechtes Wetter mussten in den Jahren 83/84 einige
geplante Aktivitäten ausfallen, aber die Verbandsspiele konnten
alle durchgeführt werden.Natürlich waren Bedenken aufgetreten,
denn ein Trainingsrückstand war nicht zu verbergen. Zudem war
die Herrenmannschaft enorm geschwächt, denn ein starker Spieler
stand uns aufgrund seiner beruflichen Veränderung nicht mehr zur Verfügung. Zu allem Unglück fiel durch Krankheit noch ein
starker Stammspieler aus. So war die zusammengeschmolzene Truppe schon über einen Turniersieg erfreut, um wenigsten den
Klassenerhalt gesichert zu haben. Aber die Ausfälle hatten zur Folge, dass die nachgerückten Spieler sich so enorm
steigerten, dass im letzten Punktspiel die favorisierten Gegner aus Ottenbach auf unsrer Anlage haushoch geschlagen wurden.
Damit stieg die Herrenmannschaft des TVT auf in die Kreisklasse 1. Besonders erwähnt waren die Erfolge des Mitglieds
Alexander Schleicher, der über das Jahr alle seine Spiele gewonnen hat.
ERSTER AUFSTIEG
Der Aufstieg in die höhere Spielklasse sollte natürlich keine Eintagsfliege werden und so nahm man sich für die neue Saison
viel vor. Zu unserem größten Bedauern veränderte sich unser Mitglied Walter Hofmann beruflich nach Herzogenaurach und
würde uns somit nicht ständig zur Verfügung stehen können. So konnten wir am Ende der Saison 1985 mit einem dritten Platz
in der Gruppe von 6 Mannschaften voll und ganz zufrieden sein, waren wir doch schon geschwächt in die Saison eingestiegen.
10 JAHRE TENNISABTEILUNG
Ein kleiner Höhepunkt war im Jahr 1985 noch zu verzeichnen. Die Tennisabteilung bestand seit
10 Jahren. Die zeitweilig als Trainer fungierenden
Bernd Riedel
und
Just Pilgrim
 zeigten den
Festgästen in einem tollen Match, wie schön, schnell und vor allem wie aufregend Tennis sein
kann.Im Clubhaus des TVT konnten die Mitglieder der Tennisabteilung anschließend die
vergangenen 10 Jahre bei einem hervorragenden Essen nochmals Revue passieren lassen.
Der Abteilungsleiter betonte, dass die Tennisabteilung auf einem stetigen aufsteigenden Erfolg
zurückblicken kann und diesen Erfolg wünschte er auch der Tennisabteilung für die nächsten
Jahre.
NEUE ABTEILUNGSLEITUNG
Nach elfjähriger Tätigkeit kandidierte Abteilungsleiter
JULIUS POPPE
 nicht mehr für dieses
Amt.In seinem Rechenschaftsbericht 1986 konnte er mit gewissen Stolz berichten, das die
Abteilung seit Gründung auf über 100 Mitglieder angewachsen war. Als Nachfolger wurde,
KURT KAISER
gewählt. Während in den Anfangsjahren abwechselnd die Tennisjugend von Mitgliedern der Abteilung Anleitung erhielt,
besonders zu erwähnen für ihr Engagement sind
Anna Haarer
,
Walter Hofmann und Manfred Lang
,
sie stellten sich
an vielen Mittwochnachmittagen zur Verfügung wurde in dieser Saison erstmals ein Jugendleiter eingesetzt. Die vergrößerte
Zahl der Jugendlichen hatte dies notwendig gemacht und in einem Schnupperkurs mit 30 Teilnehmern zu Pfingsten 1986 hatte.
J.Bartenbach
alle Hände voll zu tun, die Gruppe altersgemäß
einzuteilen und allen gerecht zu werden. Das angebotene wöchentliche
Training unter einem erfahrenen Übungsleiter wurde sehr gut
aufgenommen. Zusätzlich sind in den Sommerferien nochmals Übungs-
einheiten für den Nachwuchs angeboten worden.Immer beteiligte
sich die Tennisabteilung an den Kosten. Um die erlangte Spielstärke zu
erproben arrangierte
J. Bartenbach
einige Freundschaftsspiele mit
Nachbarvereinen . Lohn der Arbeit war ein gemeinsamer Ausflug. Auch
der kontinuierliche Aufbau der Jugendarbeit war ein Erfolg des
scheidenden Abteilungsleiters. Als Krönung aber während seiner Amtszeit
bezeichnete er den Bau der beiden Sandplätze. Schuldenfrei konnte die
Abteilung an den Nachfolger
KURT KAISER
übergeben werden.
ES GIBT AUCH RÜCKSCHLÄGE
In der Verbandsrunde wurde erstmals eine Damenmannschaft gemeldet. Die Spielerinnen
JULIANE HOFMANN, ANNA HAARER, HEDWIG ARMBRUST-LANG, die Schwestern
BRIGITTE und SIMONE SCHLEICHER, SYBILLE KAISER und EDITH RIEGERT erreichten
auf Anhieb einen beachtlichen Mittelplatz in ihrer Klasse. Die Euphorie der Herren aber erhielt einen Dämpfer. Die Klasse
konnte nicht gehalten werden und man stieg aus der gerade erreichten Kreisklasse 1 wieder ab. Während der gesamten
Saison waren die Plätze besonders in den Abendstunden stark frequentiert, durch vereinsinterne Turniere an den
Wochenenden war die Anlage zudem immer ausgebucht. Die Belegung und Ausnutzung bewies, dass der Tennissport in
unserer Gemeinde  und vor allem in unserem Verein gut angekommen war.
Die Jahre 1987 und 1988 waren zum Teil außersportlichen Aktivitäten gekennzeichnet.
Unsere alte Bauhütte war am Zusammenbrechen.Außerdem war inzwischen die Mitgliederzahl
so stark angewachsen, dass Überlegungen angestellt wurden, einen dritten Sandplatz oberhalb
der Tennisanlage zu erstellen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten für die Genehmigung, es
musste bewiesen werden, das eine Bauhütte notwendig war für die Überwinterung von Schieds-
richterstühlen, Netze, vom Naturschutzamt geforderten Sichtschutzblenden, Arbeitsgeräteschaften,
Platzwalzen, Bänke und weitere Sitzmöglichkeiten für Spieler und Zuschauer mit entsprechenden
Auflagen, gegeben worden. Baubeginn für die neue Gerätehütte war im Mai 1987 und so, wie man das Arbeitsteam der Tennis-
Abteilung kannte, wurde sie auch in kürzester Zeit fertiggestellt. Als dann auch alle Genehmigungen für den dritten Sandplatz
beisammen waren, wurde nachdem bei verschiedenen Baufirmen Kostenvoranschläge eingeholt worden waren, der Bau des
Platzes in Auftrag gegeben. Die Erweiterung der Tennisabteilung machte es möglich, dass weitere Interessenten von der
Warteliste in die Abteilung aufgenommen werden konnten. Es gab keine Wartezeiten mehr und der Spielbetrieb nahm zur
Freude des Spielbetriebsleiters erheblich zu. Die Verbandsspiele konnten nun schneller abgewickelt werden und nach deren
Beendigung der Platz für den allgemeinen Spielbetrieb noch freigegeben werden. Besonders zeigte sich diese Spielfreude bei
den Doppelmeisterschaften, 40 Damen und Herren meldeten sich zu diesem vereinsinternen Meisterschaften. Die Erweiterung
der Anlage brachte naturgemäß auch einen Anstieg der Mitgliederzahl, bei 140 Mitgliedern war die Zahl von 46 Jugendlichen
besonders erfreulich. Im Jahr 1995 konnte die Abteilung auf 20 Jahre erfolgreicher Arbeit zurückblicken. Die Mitglieder waren
nunmehr auf 175 Mitglieder angewachsen.Erfreulich war, dass immerhin 47 Jugendliche und Mädchen sich dem Weißen Sport
gewidmet hatten.
JUGENDARBEIT
Die Tennisabteilung hat über all die Jahre das Jugendtraining finanziell unterstützt. In den vergangenen Jahren, ob unter den
Abteilungsleitern
KAISER, BUCHER, OSWALD
 oder
HARALD RIEGERT
, immer hatten sie ein offenes Ohr für das Anliegen
der Jugendleiter und deren Helfer. Ganz besonders muss über viele Jahre hindurch die Arbeit von
MANFRED LANG
 genannt
werden. Ihm ist zu verdanken, dass unsere Jugend, auch als sie älter wurden, konstante Leistungen im Vergleich zu anderen
Vereinen gebracht haben. Im Jahr 1993 wurde erstmals eine Knabenmannschaft gemeldet. Nachstehend die Erfolgsbilanz:
1994
Aufstieg von der Kreisklasse 3
in die Kreisklasse 2
1995
Aufstieg von der Kreisklasse 2
in die Kreisklasse 1
1996
Aufstieg von der Kreisklasse 1
in die Bezirksklasse
Die Junioren gliedern sich in die Gruppe A
-eine 6er Mannschaft
                                  und in eine Gruppe B
-eine 4er Mannschaft
1996
wurde erstmals eine B-Mannschaft gemeldet
1997
Junioren B
1998
wurde erstmals eine A-Mannschaft und sofort Aufstieg in die Bezirksklasse
1999
Junioren A in der Bezirksklasse
2000
Junioren B
WEITERE FREIZEITAKTIVITÄTEN
In Treffelhausen hat
MANFRED LANG
durch sein Engagement den Knaben und Junioren mehrfach Tennisreisen und auch
Trainingslager möglich gemacht. So wurden mehrere Skifahrten nach Pfronten unternommen. Im Jahr 1997 fuhr die Tennis-
jugend zu einem 12-tägigen Aufenthalt nach Frankreich, wo natürlich ein kulturelles Rahmenprogramm die sportlichen
Aktivitäten begleitete. Besichtigung des “Chateau Chambord”, Baden im Atlantik, Weiterreise nach Villegouge und zum
Höhepunkt des Frankreichaufenthaltes ein Besuch auf der weltberühmten Tennisanlage von Roland Garros in Paris zu
den French Open waren einige Stichpunkte. Voller Freude berichteten die Jungen. Dass in harten Kämpfen die
turniererfahrenen Junioren von Villegouge mit 8:2 Punkten besiegen konnten.
Eine weitere Tennisfreizeit verlebten die Jungen zu Pfingsten 1998 auf einem Campingplatz bei Frejus. Neben dem Tennis-
training wurden Ausflüge nach Monaco, Cannes uns Saint Tropez unternommen. Eine weitere Tennisfreizeit wurde 1999 in die
Toskana durchgeführt. Wie es scheint, ist von allen diese Freizeit so toll aufgenommen worden, dass Manfred für SEINE
Junioren für das Jahr 2000 wieder ein Trainingslager in der Toskana anbietet.
Ihre Siege sind immer im Gemeindeblatt zu lesen gewesen und entsprechend natürlich auch ihre Aufstiege in höhere
Spielklassen. Dabei dürfen Frau
Marie-Luise Lang
und
Frau Hornstein
 nicht vergessen werden, die als gute Geister bei der
Betreuung immer dabei gewesen sind. So erkämpften sich gerade im Jahr, als die Abteilung ihr 20 jähriges Bestehen feierte,
die Knaben Steffen Lang, Jochen Vesenmaier, Matthias Lang, Sascha Grupp und Christoph Lang einen beachtlichen 4:1-Sieg
in ihrer Gruppe und stiegen somit auf in die Kreisklasse 1.
Die Mädchen der Tennisabteilung haben mit ähnlich guten Erfolgen für den Verein gekämpft.
Erstmals 1997 nahm eine Juniorinnen Mannschaft an der Verbandsspielrunde teil.
Gleich das erste Spiel in Mutlangen konnte mit 4:2 gewonnen werden. Das nächste Spiel gegen Königsbronn zu Hause
war eine klare Sache mit 6:0. Mit knappen Siegen gegen Waldstetten, Göppingen und Herlikhofen lag die Mannschaft vor dem
letzten Auswärtsspiel auf dem 1 Platz und fuhr als Tabellenführer nach Böblingen.Mit einem klaren 5:1 Sieg und damit
ungeschlagen sicherten sich die Juniorinnen die Meisterschaft in der Kreisklasse 2.
Es spielten:
Tanja Hausner, Martina Nagel, Sabrina Oswald, Julia Schleicher, Katrin Schleicher, Sabine Schober und
Anna-Katrin Steidel.
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ERFREULICHES
In den folgenden Jahren gab es einen weiteren herausragenden Erfolg.
Nach mehreren Jahren meist unglücklichen Begebenheiten konnte in der Saison 1998 endlich der Aufstieg der
Damen-Mannschaft in die Kreisklasse 1 gefeiert werden.
In wechselndem Einsatz spielten in der Damen-Mannschaft der letzten Jahre
:
ANTJE DRAXLER, TANJA HAUSNER, JUTTA HETZELBERGER, EVELYN KAISER, YVONNE MÜNSTER,
STEFANIE SPANAGEL, ANGELA SEYBOLD, KERSTIN VETTER und HEDWIG ARMBRUST LANG
Obwohl die Damenmannschaft manchmal über Personalmangel zu leiden hatte und ersatzgeschwächt antreten
mussten, konnten sie ihren Platz auch in der Saison 1999 halten.
Auch die Herrenmannschaft sicherte sich trotz Ausfall mehrerer Stammspieler den Wiederaufstieg in die Kreisklasse 1.
DANKE
RÜCKBLICK ÜBER DIE ABTEILUNGSLEITUNG
DER LETZTEN 25 JAHRE
Wenn auch in den vergangenen Jahren bei der Tennisabteilung
die Abteilungsführung gewechselt hat, so hat doch die Mitgliederzahl
der Abteilung kontinuierlich zugenommen, was ein Zeichen ist für
Güte und Sportbegeisterung.
ABTEILUNGSLEITER:
1975 bis 1986
Julius Poppe
1986 bis 1991
Kurt Kaiser
1991 bis 1993
Peter Bucher jun.
1993 bis 1997
Josef Oswald
1997 bis dato
Harald Riegert
In jedem Verein gibt es einen “Guten Geist”.
Die Tennisabteilung hat das Glück, das sie in ihrer Mitte eine
ganze Familie hat, die von Anfang an als schaffende gute Geister
der Tennisabteilung angehören. Fr. Elisabeth Riegert mit Tochter Edith sind seit Gründung der Abteilung immer im Einsatz
gewesen, wenn es darum ging, ein Fest auszustatten. Mit viel Hingabe und Geschmack haben sie für die Dekoration und den
Tischschmuck gesorgt und so immer der Feiern einen festlichen Rahmen gegeben. Nebenbei kümmerten sich Fr.Riegert
immer bei Turnieren um das leibliche Wohl der Herrenmannschaft. Hermann Riegert war jahrelang im TVT Oberturnwart,
bis er sich der Tennisabteilung anschloss und hier als Stellvertreter des Abteilungsleiters, als Sportwart und vor allen Dingen
als “Oberplatzwart” sich um die Instandsetzung und auch Erhaltung der Tennisplätze bis zum heutigen Tag kümmert.
Seine Fähigkeiten und seine Umsicht, kleinere Reparaturen durchzuführen, sorgten dafür, dass die Plätze stets in einem
hervorragenden bespielbaren Zustand waren. Als Letzter der Familie Riegert leitet Sohn Harald seit einigen Jahren die
Tennisabteilung. Die Selbstlosigkeit, mit der die ganze Familie Riegert seit Jahren in freiwilligem Arbeitseinsatz für die Abteilung
da ist, verdient Anerkennung. Wir bedanken uns in aller Form für die geleistete Arbeit, natürlich mit dem Hintergedanken,
dass diese guten Geister uns noch lange erhalten bleiben.
DIE MITGLIEDER DER TENNISABTEILUNG DANKEN ALLEN VERANTWORTLICHEN, OB ABTEILUNGSLEITER,
SPORTWART ODER AUSSCHUSSMITGLIEDER FÜR IHREN SELBSTLOSEN EINSATZ.
Mit Dank an dieser Stelle zu erwähnen ist unsere Kassiererin Fr.Anna Haarer,
die seit Jahren immer sehr ordentlich gewirtschaftet hat.
Auch den Platzwarten, die in all den Jahren oft schon früh morgens auf der Anlage anzutreffen waren, danken wir recht herzlich.
Die Abteilung mit dem Ausschuss bedankt sich bei allen Mitgliedern für die Unterstützung in der Erhaltung der Anlage, für die
Mitarbeit innerhalb der Abteilung und natürlich auch für Vertretung bei den Turnieren außerhalb des Vereins.
Wir wünschen und hoffen, dass die Harmonie und die familiäre Atmosphäre innerhalb der Tennisabteilung auch in den nächsten
Jahren Bestand hat. Deshalb wünschen wir uns für die Zukunft viel Sonne, viel Erfolg und natürlich spannende und faire Spiele
auf unserer Tennisanlage im Turnverein Treffelhausen.
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